Mauerwerk abdichten

Auch beim Hausbau gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Wer heutzutage ein Gebäude errichtet, weiß in der Regel, wie wichtig der Schutz vor äußerer Querdurchfeuchtung und aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Boden ist. Ein feuchtes Mauerwerk schädigt die Bausubstanz und gibt Schimmelpilzen und Sporen die besten Voraussetzungen für ein ungehindertes Wachstum. Und wer schon einmal eine nachträgliche Mauerwerkstrocknung bezahlt hat,

der weiß auch, dass sich der Einsatz von ordentlichen Horizontal- und Vertikalsperren im Vorfeld wirklich lohnt. Die meisten Architekten und Bauunternehmen sorgen vor und schließen eine fachgerechte Gebäudeabdichtung bei Neubauten generell in ihre Planung ein. Zwar lassen diese Schutzmaßnahmen die Baukosten höher ausfallen, doch das Geld ist in diesem Fall perfekt angelegt.

Keller schützen

Während der Bauarbeiten ist es nämlich kein Problem, eine Vertikalabdichtung und zugleich eine Kapillarwassersperre an, bzw. in den untersten Mauerwerksabteilungen anzubringen oder einzuarbeiten. Die Wände liegen noch völlig frei und auch die Gemeinde oder der benachbarte Anwohner haben kein Grund zur Klage, da notwendige Genehmigungen während der Baumaßnahme sowieso vorliegen. Wenn das Gebäude von vornherein fachmännisch trockengelegt ist, erspart es dem Eigentümer und den Bewohnern eine Menge Arbeit, Ärger und Geld. Zudem müssen keine gesundheitlichen Einschränkungen durch Schimmelbildung an Wänden befürchtet werden. Demnach ist die Vorsorge auch im Bauwesen die beste Prävention gegen spätere Mängel.