Wie erkenne ich Schimmel?

Augen auf bei der Wohnungsbesichtigung

Haben Sie eine potentielle Immobilie ins Auge gefasst und möchten Sie diese mieten oder gar kaufen? Dann beglückwünschen wir Sie zu diesem entscheidenden und zukunftsträchtigen Schritt. Damit Sie jedoch möglichst viel Freude in Ihrem neuen Wohndomizil haben und sich nicht später über eine Fehlentscheidung ärgern müssen, raten wir, das begehrte Objekt ausgiebig zu begutachten. Nutzen Sie dazu bereits die erste Wohnungsbesichtigung. Dabei sollten Sie unbedingt einen Blick hinter die Fassade werfen – im wahrsten Sinne des Wortes – um eventuelle Baumängel, wie feuchte Hauswände oder mangelnde Gebäudeabdichtungen, im Vorfeld zu erkennen.

Hauskauf und Schimmel

Wenn Sie selbst nicht vom Fach sind, ziehen Sie einen Experten zu Rate und gehen Sie gemeinsam mit ihm das gesamte Gebäude ab. Selbst wenn es sich nur um eine Wohnung handelt, kann die Inspektion der Kellerräume sehr aufschlussreich über die Bausubstanz sein. Drückendes Wasser, Schimmelbildung an Wänden oder eine laienhafte Vertikal-, bzw. Kapillarwassersperren lassen sich in der untersten Etage am besten erkennen. Hier offenbart sich so mancher Baumangel und zeigt dem zukünftigen Mieter oder Besitzer ob eine kostspielige Wandtrockenlegung von Nöten ist. Wenn Sie sich bereits Hals über Kopf in die Immobilie verliebt haben, dann können Sie zumindest den Preis entsprechend drücken. Sprechen Sie im Vorfeld mit einem Experten für Gebäudeabdichtungen und informieren Sie sich über die Möglichkeiten und die Kosten für die Sanierung.